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Reiswein – der exotische Trinkgenuss
Reiswein ist, anders als der Name vermuten lässt, kein Wein, sondern wird zu den bierartigen Getränken gezählt. Das alkoholische asiatische Getränk erfreut sich hierzulande steigender Beliebtheit und wird vielen durch einen Besuch im japanischen Restaurant ein Begriff sein. Der japanische Reiswein wird in Deutschland meist als Sake bezeichnet, während er in Japan selbst Nihonshuu genannt wird.
Sake wird hauptsächlich aus Wasser und Reis hergestellt, wobei ein Brauverfahren verwendet wird, das der Biererzeugung ähnelt. Im Gegensatz zum Bier ist Sake mit etwa 14 bis 17 Promille deutlich alkoholhaltiger. Was Sake mit Wein gemein hat, ist seine lange Tradition und Vielfalt. In Japan hat jede Region ihren eigenen Reiswein. Die Geschmäcker können dabei stark variieren. Das meist klare, manchmal aber auch weißlich-trübe Getränk, wird im Gegensatz zum Wein nur kurz gelagert. Man unterscheidet gewöhnlich zwischen Standard-Sake oder Futsu-Shu und Premium-Sake. Für Premium-Sake gilt ein Reinheitsgebot: Er darf nur aus Reis und Wasser hergestellt werden. Standard-Sake wird hingegen anderer Alkohol beigemischt. So unterschiedliche Variationen des Reisweins es gibt, so verschieden werden diese auch dargereicht. Sake kann sowohl gekühlt, bei Zimmertemperatur als auch als Heißgetränk serviert werden. In Deutschland erhält man Sake z.B. in asiatischen Lebensmittelgeschäften oder im Internet. Wer den Sake für seine Gäste auf typisch japanische Art servieren möchte, bietet ihn in flachen Schalen oder Holzwürfeln an.