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PostHeaderIcon Otto profitiert von der allgemeinen Shopping-Lust im Internet

Die Wirtschaft hat das Online-Shopping längst für sich entdeckt und so profitiert zum Beispiel der Otto-Konzern von der Kauflust der Leute, die immer öfter im Internet nach einem neuen Lieblingsstück suchen. Fast die Hälfte des Umsatzes wird laut dem Konzern vom Verkauf über das Internet erzielt und beschert Otto damit die Position eines Rivalen für den bisher weltweit größten Online Händler Amazon. Ab Herbst dieses Jahres will der Otto-Konzern auch die brasilianischen Kunden gewinnen, denn in dem bevölkerungsreichsten Land Lateinamerikas, in dem gut 70 Millionen Menschen einen Internetanschluss haben, konnte der Konzern seit 2003 beim Einzelhandelsumsatz im Durchschnitt neun Prozent jährlich zulegen.

Auch in Russland konnte der Otto-Konzern den Umsatz verdoppeln, nachdem er dort das Geschäft der insolventen Quelle übernommen hatte. In Deutschland ist der Umsatzanstieg mit 1,5 Prozent wesentlich geringer, aber dennoch können sich Freunde des Online-Shoppings auch in Deutschland über Neues freuen. Der Otto-Konzern hatte vor zwei Jahren die Rechte am Russland Geschäft und der Marke des pleite gegangenen Arcandor Geschäfts samt Tochtergesellschaften Quelle und Karstadt gekauft. Die Marke Quelle will der Konzern nun als Internetmarktplatz eingeführt werden. Hier sollen Händler und Markenhersteller Möbel sowie Technik- und Haushaltsprodukte anbieten können. Dies erscheint lukrativ, da der Konzern seinen Umsatz im Onlinehandel insgesamt um 25 Prozent steigern, in Deutschland stiegen die Umsätze sogar über 27 Prozent.