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Otto profitiert von der allgemeinen Shopping-Lust im Internet
Auch in Russland konnte der Otto-Konzern den Umsatz verdoppeln, nachdem er dort das Geschäft der insolventen Quelle übernommen hatte. In Deutschland ist der Umsatzanstieg mit 1,5 Prozent wesentlich geringer, aber dennoch können sich Freunde des Online-Shoppings auch in Deutschland über Neues freuen. Der Otto-Konzern hatte vor zwei Jahren die Rechte am Russland Geschäft und der Marke des pleite gegangenen Arcandor Geschäfts samt Tochtergesellschaften Quelle und Karstadt gekauft. Die Marke Quelle will der Konzern nun als Internetmarktplatz eingeführt werden. Hier sollen Händler und Markenhersteller Möbel sowie Technik- und Haushaltsprodukte anbieten können. Dies erscheint lukrativ, da der Konzern seinen Umsatz im Onlinehandel insgesamt um 25 Prozent steigern, in Deutschland stiegen die Umsätze sogar über 27 Prozent.