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Gerührt, nicht geschüttelt: der Martini
Der Martini gehört zu den klassischen Cocktails und hat besonders durch seine Erwähnung in diversen James-Bond-Verfilmungen Berühmtheit erlangt. Bond verlangt dort nach einem Martini, geschüttelt, nicht gerührt. Der Drink wurde bereits in den 1880er Jahren erfunden.
Der klassische Martini wird mit etwa 5 Zentiliter Gin zubereitet, der beim Wodka Martini durch Wodka ersetzt wird. Dazu kommt in der Regel ein Zentiliter trockener Wermut. Dieses Verhältnis ist jedoch variabel, oft wird weniger Wermut bevorzugt. Im klassischen Dry Martini darf natürlich die grüne Olive nicht fehlen. Alternativ kann man auch eine Zitronenschale über dem Drink auspressen und sie dann zur Dekoration ins Glas legen. Der klassische Martini wird auf Eis gerührt, nicht geschüttelt, wodurch er seine klare Konsistenz bewahrt. Das Eis wird nach der Zubereitung jedoch nicht mit ins Glas getan. Oft werden die Gläser vorgekühlt, damit der Drink die richtige Temperatur hält. Der Martini gilt als Inbegriff von Klasse und Stil. In Filmen wird oft das Bild eines exklusiven Partydrinks entworfen. Im Vordergrund steht der stilvolle Genuss, nicht der Rausch. Dazu trägt auch das klassische elegante Martiniglas bei, in dem der Shortdrink serviert wird. Bei dem im Handel erhältlichen Martini in Flaschen handelt es sich übrigens nicht um einen echten Martini, sondern um eine Wermut-Marke.