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PostHeaderIcon Auf den Spuren von Ernest Hemingway: der Mojito

Wer hätte gedacht, dass bereits Ernest Hemingway ein Fan des legendären kubanischen Mojitos war? Tatsächlich feiert der angesagte Cocktail bald seinen hundertsten Geburtstag. Erfunden wurde er zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf Kuba, wo auch Hemingway auf den Geschmack kam. In der Bar Bodeguita del Medio in Havanna genehmigte er sich regelmäßig einen Mojito, wovon auch ein Eintrag im Gästebuch zeugt. Von Kuba trat der Cocktail schließlich seinen Siegeszug um die Welt an. Der typische Mojito besteht aus etwa 5 cl hellem, kubanischem Rum, Limetten, Rohrzucker (alternativ kann auch Zuckersirup verwendet werden), Sodawasser und gecrunchtem Eis. Das Besondere am Mojito ist frische Minze, die ihn so erfrischend macht. Um ihr volles Aroma zu entfalten, darf sie nicht zerstampft, sondern nur angedrückt werden. Die Zubereitung erfordert einige Übung. Zudem gibt es unzählige verschiedene Rezepte, und der perfekte Mojito ist wohl reine Geschmackssache. Servieren kann man den Cocktail in klassischen Longdrinkgläsern, doch auch kleine, dickere Gläser werden gerne verwendet. Dekoriert wird das Glas mit Minzblättern und Limettenhälften, dazu werden ein bis zwei dicke Strohhalme gereicht. Der Mojito ist inzwischen ein echter Klassiker und schmeckt sowohl bei der Reggaeparty am Strand als auch im engen Berliner Club. Der erfrischende Geschmack nach Minze macht ihn so beliebt. Inzwischen ist er sogar als Eissorte erhältlich. Ein Mojito ohne Minze wird übrigens als Ron Collins bezeichnet.