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Alle Jahre wieder: die Feuerzangenbowle
Die Feuerzangenbowle ist vielen aus dem gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann ein Begriff. Besonders im Winter ist der alkoholische Punsch – anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich nicht um eine Bowle – sehr beliebt. Die Feuerzangenbowle kann man ganz einfach selbst herstellen. Besonders viel Spaß macht das in einer gemütlichen Runde, denn zur Zubereitung kann jeder seinen Teil beitragen.
Zunächst benötigt man ein passendes Gefäß. Ein großer Topf ist gut geeignet. Noch besser ist allerdings ein Fondueset, weil man damit die Feuerzangenbowle gemeinsam am Tisch zubereiten kann. In das Gefäß füllt man trockenen Rotwein, z.B. einen Bordeaux oder Burgunder. Dazu kommen Zimtstangen, Gewürznelken und Zitronen- und Orangenschalen. Für die Zubereitung sollte man nur unbehandeltes Obst verwenden. Im Handel sind auch fertige Gewürzmischungen erhältlich, damit wird die Feuerzangenbowle allerdings auch nur halb so lecker. Der Wein wird anschließend bis kurz vor dem Siedepunkt erwärmt, darf aber nicht aufkochen. Über das Gefäß wird nun eine Feuerzange gelegt. Auf die Feuerzange legt man einen Zuckerhut. Dieser wird anschließend mit möglichst hochprozentigem Rum übergossen, bis er sich vollgesogen hat. Am Schluss zündet man den Zuckerhut an. Der karamellisierende Zucker tropft in das Gefäß mit dem Wein und gibt der Feuerzangenbowle ihren speziellen Geschmack. Droht die Flamme auszugehen, kann man noch etwas Rum nachgießen. Hierbei ist Vorsicht geboten: Um Stichflammen zu vermeiden, nimmt man dazu am besten eine Schöpfkelle oder einen Löffel. Auch eine feuerfeste Unterlage ist empfehlenswert, damit der Küchentisch keinen Schaden nimmt. Die Feuerzangenbowle wird heiß getrunken. Eine schöne Tradition ist es, zum Winterbeginn gemeinsam mit Freunden eine Feuerzangenbowle zuzubereiten und dabei den gleichnamigen Film zu gucken.